20 Fragen an … Sebastian Schubert

1 | Warum leben Sie in der Region und nicht anderswo?
Ich bin hier geboren und aufgewachsen und ich hatte das Glück, hier eine Familie gründen zu können. Außerdem ist Halle eine sehr lebenswerte Stadt. Sie ist nicht zu groß, und trotzdem gibt es kaum Abstriche bei Kultur und Infrastruktur.
2 | Wenn nicht Mediengestalter, was wären Sie dann geworden?
Vielleicht Astrophysiker… das wäre aber ein langer Weg gewesen.
3 | Was war an Ihrer Ausbildungs- bzw. Studienzeit am besten?
Die Vielzahl an tollen Menschen, die ich am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften kennenlernen durfte. Allen voran mein lieber Mentor und ehemaliger Kollege Thomas Knebel.
4 | Welchen Rat fürs Überleben würden Sie Studierenden heute geben?
Auch wenn es oft hart ist, versucht, die Zeit zu genießen.
5 | Wenn Sie Wissenschaftsminister wären, was würden Sie als Erstes tun?
Das würde ich nicht sein wollen. Aber ich würde versuchen, den finanziellen Druck von den Hochschulen zu nehmen.
6 | Was ist für Sie die erste Aufgabe der Wissenschaft?
Die Schaffung von Wissen durch kritische Fragen.
7 | Was haben Intelligenz und Menschlichkeit miteinander zu tun?
Für Menschlichkeit braucht es Intelligenz, ohne Menschlichkeit ist alles nichts.
8 | Worüber ärgern Sie sich am meisten?
Im Allgemeinen über Kriege. Im Speziellen über reaktionäre Ansichten.
9 | Was bringt Sie zum Lachen?
Meine Frau… egal, was passiert, am Ende wird immer gelacht, und meine Kinder natürlich.
10 | Was schätzen Sie an Ihren Freundinnen und Freunden?
Den ungezwungenen Umgang. Sie sagen, was sie denken, und das ist gut so.
11 | Wo sehen Sie Ihre Stärken?
Im Lösen von Problemen. Ich beiße mich daran fest, bis ich zufrieden bin.
12 | Was erwarten Sie von der Zukunft?
Krisen und Chancen. Ich zitiere Winston Churchill, der gesagt haben soll: „Never let a good crisis go to waste.“
13 | Woran glauben Sie?
Ich bin Optimist. Ich glaube daran, dass letztlich alles gut wird.
14 | Welchen bedeutenden Menschen unserer Zeit hätten Sie gern als Gesprächspartner?
Da gäbe es einige, aber an erster Stelle vermutlich Harald Lesch.
15 | Wer war oder ist für Sie der wichtigste Mensch in Ihrem Leben?
Der beste Mensch der Welt: meine Frau!
16 | Welchen Ort der Welt möchten Sie unbedingt kennen lernen?
Auch wenn mir gesagt wurde, dass es dort langweilig ist, möchte ich irgendwann mal ans Nordkap. Ich würde dort gerne mit dem Fahrrad hinfahren. Wenn ich fit genug bleibe, steht das in meiner Rente auf dem Programm.
17 | Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit meiner Familie. Ab und an Mountainbiken mit meinen Freunden in diversen Bikeparks.
18 | Was wären Ihre drei Bücher für die Insel?
Als Erstes vermutlich von W. H. White „Handbuch für den Schiffbau“, als Zweites „1984“ von George Orwell. Und falls das Vorhaben mit dem ersten Buch nicht klappt, würde ich mir „Krieg und Frieden“ von Tolstoi vornehmen. Damit hätte ich eine Weile zu tun.
19 | Wenn Sie einen Wunsch frei hätten …?
Wunschlos glücklich zu sein.
20 | Ihr Motto?
Nichts ist unmöglich.
Aus der Vita
- 1985 geboren in Halle
- 2004 – 2007 Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften
- 2007 – 2008 technischer Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften
- 2009 – 2020 Medientechniker in der Mediathek des Sprachenzentrums
- 2020 – 2024 Medientechniker am Zentrum für multimediales Lehren und Lernen @LLZ
- seit 2024 AV System Designer & Consultant am Prorektorat für Studium und Lehre